TEC XIV (24.02.2010)
Am Mittwoch, den 24. Februar 2010 fand unser XIV. Telecommunications Executive Circle im Hotel Hessischer Hof in Frankfurt am Main statt. Das Thema lautete:
“Geschäftsmodell Wholesale - Player, Treiber und Perspektiven!”
Wholesale ist eines der klassischen Geschäftsmodelle für TK-Anbieter. Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Anbietern ist eingespielt. Jetzt stehen die Zeichen auf Veränderung: Die bisherige Wertschöpfungskette wird im Zuge des Breitbandausbaus neu definiert und die Rolle des Wholesale Anbieter ändert sich dramatisch. Das Zusammenspiel der beteiligten Unternehmen wird komplexer. Unter diesen neuen Rahmenbedingungen hat Wholesale das Potential, sich zu einem noch wichtigeren Umsatzträger zu entwickeln.
Vor diesem Hintergrund haben wir mit Ihnen gemeinsam folgende “Wholesale” Fragen diskutiert:
- Welches Profil haben in Zukunft Wholesale Anbieter?
- Wie verändern sich die heutigen Geschäftsbeziehungen und welche Kooperationsformen zeichnen sich dabei ab?
- Welche Flexibilität ist gefordert und was sind die konkreten Wholesale-Erfogsfaktoren?
- Wie sehen die zukünftige Wholesale Geschäftsmodelle aus? Welche segmentspezifischen Angebote sind denkbar?
- Welche neuen Strukturen zeigen sich auf Anbieter- und auf Nachfragerseite?
- Auf welche Weise kann Wholesale zur Breitband-Entwicklung in Deutschland beitragen?
Unsere Diskussionsgäste waren:
Zusammenfassung:
- Das klassische Geschäftsmodell Minuten ist tot. Wholesale wird es weiter geben, aber die Komplexität steigt weiter an: Content und Services werden die Treiber bei Wholesale sein.
- Kooperationen zwischen den Anbietern und den Betreibern weden auf Basis eines Open Access Modells erfolgen. Die Details eines solchen Modells sind jedoch unklar. Klar ist ledeglich, dass alle Beteiligten profitieren möchten, aber die ganz unterschiedlichen Herangehensweisen (IP-Welt vs. TK-Welt) genau das unmöglich zu machen scheinen.
- Der Wholesale-Markt folgt dem Retail-Markt und dementsprechend werden die kommenden Innovationen vom Retail-Markt getrieben. Unterschiedliche Qualitäten und “Mautgebühren” können dazu beitragen, den Wholesalemarkt auch in Zukunft profitabel zu gestalten. Zuvor müssen jedoch die “Fehler im System”, z.B. Flatrates ohne Limit, beseitigt werden. Der Mobilfunksektor könnte hier als Beispiel dienen.






