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TEC XV (08.06.2010)

Am Dienstag, den 08. Juni 2010 fand unser XV. Telecommunications Executive Circle im Hotel Hessischer Hof in Frankfurt am Main statt. Das Thema lautete:

“Medien, Content & Netze - Kooperation oder Konkurrenz?”  
Dass es das Thema Content in sich hat, haben in der Vergangenheit schon viele TK-Anbieter zu spüren bekommen. Aber gilt die alte TK-Managerregel “Content ist King!” noch? Es wird immer deutlicher, dass auf der einen Seite die Medien und Contentanbieter stehen, auf der anderen Seite diejenigen, die die Verkehre transportieren (müssen). Da das Datenvolumen in den Netzen rasant anwächst, verändern sich die Abhängigkeiten zwischen Infrastrukturbetreibern und Content-Anbietern: TK-Anbieter investieren in Infrastruktur und scheinbar profitieren davon nur die Medien und Contentanbieter.
Vor diesem Hintergrund haben wir mit Ihnen die folgende Fragen diskutiert: 
  • Wie lässt sich für alle Beteiligten ein ausgewogenes Kosten-Nutzen Gleichgewicht sicherstellen?
  • Welches Zusammenspiel zwischen den Telkos, Medien und Contentanbietern zeichnet sich in Zukunft ab?
  • Was erwarten Medien und Contentanbieter von den TK-Anbietern? Wer bezahlt wofür und wie viel?
  • Welche (Mehrwert-)Dienste werden von den TK-Anbietern gefordert? Welche technischen Voraussetzungen sind hierfür notwendig?
  • Wo findet Wettbewerb und wo finden Kooperation statt?

Unsere Diskussionsgäste waren:  

Charles Fränkl
Chief Executive Officer
ClickandBuy Group
Dr. Nejc Jakopin
Leiter Stabsstelle Business Innovation
E-Plus Mobilfunk GmbH & Co. KG
Martin Sacht
Mitglied der Geschäftsleitung, Bereichsleiter Media Services
RTL interactive GmbH
Marc Schwarze
Vice President Commercial Management IPTV & Video
Telekom Deutschland GmbH
Prof. Dr. Jens Böcker
Moderation
   

 Summary:      

  • Content ist nach wie vor Haupttreiber für den Kunden. Inhalte können zukünftig geräte- und technologieunabhängig vom Kunden “mitgenommen” werden. Deshalb gewinnen flexible Zugänge zum Content (Platformen) stark an Bedeutung.
  • Google, Apple und Co. brechen traditionelle Wertschöpfungsketten im TK-Markt auf und verankern eigene Geschäftsmodelle.
  • Es wird eine stärkere Kooperation zwischen der Content- und der Netzseite gefordert. ”Datenvolumen kostet Geld”
  • Die Verzahnung der Geschäftsmodelle (revenue sharing) zwischen der TK- und Medien-/ Contenseite wird insbesondere seitens der TK-Industrie angestrebt. Die Umsetzung gilt als ausgesprochen schwierig.
  • Ein möglicher Ansatz zur Verzahnung der Geschäftsmodelle in die Einsetzung von Qualitäsklassen im Netz. Die Diskussion um die so gennante “Neutralität” wird sich weiter verstärken.  

 

 

 

 

 
 
 

 

Termine

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